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Ecuador bald auf der Drittlandsliste nach EG-Öko-Verordnung?

Ecuador führt ein nationales Kontrollsystem für den ökologischen Landbau ein. Dies geht aus einer Pressemeldung der Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) hervor.

Wie die GfRS berichtet, gab der ecuadorianische Landwirtschaftsminister Pablo Rizzo am 12.01.2006 mit einer Konferenz zur Inspektion und Zertifizierung von Öko-Produkten den Startschuss für die Implementierung der nationalen Gesetzgebung zum ökologischen Landbau. Zuständige Behörde ist der Servicio Ecuatoriano de Sanidad Agropecuaria (SESA). Zu den Aufgaben von SESA gehören die Zulassung der in Ecuador tätigen Öko-Kontrollstellen, die Registrierung der Öko-Betriebe und Unternehmen und die Überwachung des nationalen Marktes.


"Mit der Implementierung der seit Mitte 2003 verabschiedeten nationalen Verordnung zum ökologischen Landbau werden wir den Öko-Landbau fördern und den Verbraucherschutz gewährleisten", so Rita Moya, Vertreterin des SESA, auf der Konferenz. Die in Ecuador tätigen Öko-Zertifizierer bedürfen künftig einer Akkreditierung durch die nationale Akkreditierungsstelle OAE (Organismo de Acreditación Ecuatoriano) und einer Zulassung durch SESA.

Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projektes wurde vor der Konferenz eine umfangreiche Beratungsmission für SESA und Landwirtschaftsministerium durchgeführt. "Die ecuadorianische Verordnung zum ökologischen Landbau muss nun an die aktuellen EU-Erfordernisse angepasst werden", so Dr. Jochen Neuendorff von der GfRS, der als EU-Consultant den Einsatz durchführte. "Von ausschlaggebender Bedeutung ist jedoch eine rasche Umsetzung der gesetzlichen Regelungen." Ecuador hat bereits Mitte 2004 in Brüssel die Aufnahme in die Drittlandsliste nach der EG-Öko-Verordnung beantragt. Als Co-Berichterstatter im Aufnahmeverfahren sind laut GfRS die EU-Mitgliedsstaaten Deutschland und Italien vorgesehen.


Quelle: Ökolandbau

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Mittwoch, den 18.01.06 |

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